Intensivmedizin / Neuroptics

Pupillometrie und NPi allgemein

18. November 2021

Der Einsatz der quantitativen, automatisierten Infrarot-Pupillometrie mit einem Pupillometer hat in den letzten Jahren in der Intensivmedizin weltweit stark zugenommen.

Der große Vorteil der automatisierten Infrarot-Pupillometrie liegt in der personenunabhängigen, objektiven und sehr exakten Ermittlung der einzelnen Parameter der Pupillendynamik im Vergleich zu einer mehr oder weniger verlässlichen subjektiven Schätzung der Pupillenreaktion beim bisherigen Standardverfahren.

Der Grund für die Verbreitung des Einsatzes der Infrarot-Pupillometrie ist die Entwicklung des „Neurologischen Pupillen Index (NPi)“ durch die Firma Neuroptics in den USA, der alle Parameter der Pupillenreaktion (PLR) zu einem nummerischen Wert zusammenfasst und dann mit Hilfe eines Algorithmus die Gesamtreaktivität der Pupille bewertet. Es handelt sich um einen nummerischen Wert, der sich von 0 bis 5 erstreckt. Werte von 0-3 gelten als abnormale Reaktion und wobei Werte oberhalb von 3 als normal gelten. Durch eine Veränderung der Werte kann ein entsprechender Trend erkannt werden.

Erst mit dem NPi ist ein quantitatives Monitoring der Pupillenreaktion möglich geworden, der als wichtige Komponente im Rahmen eines nicht invasiven Patientenmonitorings und zur Prognostizierung bei schweren Verletzungen zusätzliche Informationen liefert.

Die Funktion und die Vorteile, die der NPi im klinischen Alltag bietet wurde in einer Vielzahl von klinischen Studien bereits bewiesen.

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